Jahreshauptversammlung der Jägervereinigung

Bei der Jahres­hauptversammlung der Jägervereini­gung Lauterbach wurde zugleich das 70-jährige Bestehen der Vereini­gung der Jäger im ehemaligen Kreis Lauterbach gefeiert. Der Vorstand mit dem Vorsitzenden Ulrich Weidner, Stellvertreter Horst Ludwig, Schatz­meisterin Iris Schött und Geschäfts­führerin Christina Pilz wurde einstim­mig bestätigt. Einstimmig wurde auch die Satzungsänderung angenommen. Grund der Änderung waren Passagen, die auf Intervention des Finanzamtes und des  Vereinsgerichts vorgenom­men werden mussten. Nun dürfte der Fusion  beider  Jägervereinigungen nichts mehr im Wege stehen, stellte Ulrich Weidner fest. Der Vorsitzende begrüßte neben den Mitgliedern auch einige Ehrengäste, darunter  Prof. Dr. Jürgen Ellenberger, den Präsidenten des Landesjagdverbandes Hessen (LJV), und Kreisjagdberater Erich Bloch.  m e h r


 

"Oberwaldjäger" 1. beim Schießen um Wanderpreis

Mit einer Rekordbeteiligung von acht Mannschaften aus verschiedenen Hegeringen und Hegegemeinschaften endete das Mannschaftsschießen um den Wanderpreis der Jägervereinigung Lauterbach. Der Schießwettbewerb, der gleichzeitig mit dem Erwerb der Schießnadel Büchse verbunden war, fand auf dem Schießstand des Sportschützenvereins Lauterbach, Kugelberg, statt. Sieger der Wettbewerbs wurden die "Oberwaldjäger". Der zweite Platz ging an die Mannschaft "Lauterbach I",  Dritter wurde die Mannschaft des Hegerings Wallenrod. Den Bericht zur Veranstaltung finden Sie  h i e r

 


 

Fast 300 Rehkitze gerettet

REGION/SCHLÜCHTERN (skr). Rund 100.000 Rehkitze fallen jedes Jahr zwischen Mai und Juni der Mahd zum Opfer. In den ersten sechs Lebenswochen fehlt den kleinen Tieren der Fluchtinstinkt. Droht  Gefahr, drücken sie sich in den Grasboden hinein und warten still und bewegungslos auf die Rückkehr ihrer Mutter. Zum Schutz vor hungrigen Räubern eine perfekte Strategie der Natur, zumal die Kitze noch keinen Eigengeruch entwickelt haben, doch vor den Messern der Mähmaschinen schützt auch die beste Tarnung nichts.

Des alljährlich wiederkehrenden Problems hat sich das Team vom Projekt Kitzrettung-Hilfe angenommen. Seit zwei Jahren helfen die Naturschützer beim Absuchen der Schläge kurz vor der Mahd: Organisierte Hilfstrupps stellen Flatterbänder auf, durchqueren die Wiesen mit Hunden und sorgen für Unruhe und „rehfeindlichen“ Geruch in der Wiese. Ihre Bilanz für 2018 kann sich sehen lassen: auf insgesamt 1.500 Hektar derart inspizierter Nutzfläche im Landkreis Vogelsberg und Fulda sind im genannten Zeitraum von Mai bis Juni 297 Rehkitze vor dem sicheren Tod durch Mähmaschinen gerettet worden, vor allem durch den Einsatz Drohnen-gesteuerter Wärmebildkameras.

Einen ausführlichen Bericht zum Theme finden Sie  h i e r!


 

Landrat und Jäger diskutieren Jagdpolitik

Die Schonzeit für Waschbären, die Aufnahme des Wolfes in das Jagdrecht und eine mögliche Abschaffung der Jagdsteuer waren Themen, die Vertreter von Jagdvereinen mit dem Landrat des Vogelsbergkreises, Manfred Görig, jetzt diskutiert haben. Dabei nahmen die Jäger erfreut zur Kenntnis, dass im Vogelsbergkreis die Trichinenuntersuchungen für Wildschweine bis 20 Kilogramm Gewicht kostenfrei sind

In Sachen Wolfsmanagement vertritt der Landrat eine deutliche Haltung. Auffällige Wölfe müssten seiner Auffassung nach auf Antrag von den Jägern vor Ort erlegt werden dürfen.

Weitere Details zu dem Treffen finden Sie  h i e r

 


 

Kleine Nachhilfstunde für die "Fans" des Wolfes

Zum Teil wenig nachvollziehbare "Blüten" treibt die Euphorie, mit der von bestimmten Seiten die Wiedereinbürgerung, zumindest aber die Tolerierung des Wolfs in unserer Kulturlandschaft begrüßt wird. Unabhängig von der Frage, ob mit der Zunahme der Wolfspopulationen die Existenz von Tierzüchtern gefährdet wird, wie elend gerissene Tiere verenden oder ob der Wolf auch Menschen gefährlich werden wird - und das wird er auf jeden Fall! - wird jeder dokumentierte Wolf bejubelt und glorifiziert.

Echte Tierschützer und vor allem Experten, aber auch Menschen, die über einen gesunden Menschen-Verstand verfügen, wagen kaum noch, gegen den Irrsinn dieser Jubelkampagne zu argumentieren. Der Wolf ist scheinbar "in".

Einfaches Rechenbeispiel

Weil manchesmal Euphorie und vielleicht auch Verblendung rationale Fähigkeiten einschränken, ist nebenstehend ein ganz einfaches Rechenbeispiel zur Zunahme und Regulierung der Wolfbestände abgebildet. Der Anspruch an die mathematischen Fähigkeiten ist ausgesprochen gering. Dass es von der genannten Klientel verstanden werden wird, bleibt dennoch zu bezweifeln.

Hoffen wir gemeinsam, dass es auch in Deutschland durch Wölfe nicht zu Opfern unter der Bevölkerung kommt. Von Wölfen gerissene Schafe, Kühe, Kälber oder Hunde scheinen für die oben genannte Klientel ja nur eine untergeordnete Rolle zu spielen.


 

 

Rettende Wärme

Die Flugdrohne mit Wärmebildkamera kann Kitze vor dem Tod retten. Foto: Stock
TIERSCHUTZ Unterwegs mit dem „Kitzrettungsteam“ / Drohne sucht per Wärmebildkamera

HERBSTEIN - (gst). Der Name „Kitzrettungsteam“, macht mehr als deutlich, welche Aufgabe sich die Mitglieder gegeben haben, nämlich die Bewahrung von Rehkitzen vor dem Mähtod. Hier haben sich Jäger, Landwirte und Tierschützer im und um den Vogelsbergkreis zusammengefunden. Hans-Ullrich Weidner, Vorsitzender der Jägervereinigung Lauterbach und die Natur- und Tierschützerinnen Katharina Jacob aus Lauterbach sowie Barbara Bausch aus Birstein waren die Ideengeber.

Sind sind froh, dass sich noch Mitstreiter gefunden haben, um die kleinen Rehkitze vor dem sicheren Tod zu bewahren. Neue technische Möglichkeiten erleichtern die Suche nach den von den Muttertieren oftmals im hohen Gras abgelegten Rehkitzen. Hier kommen verstärkt Flugdrohnen mit einer Wärmebildkamera zum Einsatz.Hans-Ullrich Weidner sieht die neuen Möglichkeiten äußerst positiv, denn in der Vergangenheit gab es nur die Möglichkeit vor der Mahd, die Wiese nach Kitzen abzusuchen. „Du läufst durch die Wiese und merkst nicht, dass in einer Entfernung von eineinhalb Metern im Gras verborgen ein Rehkitz liegt.“

Wie solch ein Drohneneinsatz funktionieren kann, zeigte jetzt das Gelnhäuser Modellbauer-Ehepaar Anita und Jörg Fuchs. Sie haben schon Erfahrungen in ihrer Heimat gemacht und bei rund 200 Flügen mehr als 140 Kitze entdeckt und sie vor dem sicheren Tod bewahrt. Bei einer Vorführung in der Nähe von Rixfeld konnten rund 50 interessierte Personen erleben, wie die Kitzrettung mit moderner Technik funktioniert.

Mittels Fernsteuerung lässt Jörg Fuchs seine Drohne mit angebauter Wärmebildkamera aufsteigen. Seine Ehefrau verfolgt mittels spezieller Brille, die an die Steuerung angeschlossen ist, den Flug. Damit kann sich Jörg Fuchs voll auf die Steuerung des Fluggerätes konzentrieren und dem Team entgeht nicht die kleinste Wärmequelle.

„Wir finden alle Tiere ab einer Größe von einem Hasen“, so Jörg Fuchs. Einer der Beobachter interessiert sich für den Bereich, den die Kamera abdeckt und erfährt, dass die Fläche bei 20 mal 40 Metern liegt. „Um eine Fläche von zwei Hektar abzusuchen benötigen wir zwischen 20 und 30 Minuten“, so eine weitere Aussage vom Ehepaar Fuchs.

Hans-Ullrich Weidner erläutert, was mit einem „Findling“ passiert. Dieser wird dann kurz vor der Mahd in einen mit Gras ausgekleideten Karton gelegt. Wichtig ist dabei, dass Handschuhe getragen werden, um nicht den Menschengeruch auf das Kitz zu übertragen. Ansonsten lehnt die Mutter ihr Kind vielleicht ab. Danach wird es wieder auf der nunmehr gemähten Wiesenfläche ausgelegt und mit lauten Fiepen macht es dann die Mutter auf sich aufmerksam.

Ganz billig ist die Sache nicht. Rund 3800 Euro kostet das komplette Equipment. Damit ist es aber nicht getan, denn auch die Technik gilt es zu beherrschen und so ist dann noch eine entsprechende Ausbildung notwendig. "Auch hier sind wir behilflich", so Jörg Fuchs, denn er sieht keinen Sinn darin, erst eine weitere Anfahrtstrecke hinter sich bringen zu müssen. Denn die Suche sollte ja kurzfristig vor dem Mähen erfolgen, damit auch der gewünschte Erfolg eintritt.

Die Veranstaltung zeigte, dass das Interesse der Jägerschaft groß ist und sowohl von Jägern und Landwirten der Wunsch besteht, den Mähtod zukünftig zu verhindern. Übrigens – ein Rehkitz wurde nicht gefunden. Aber der Hund eines anwesenden Jägers, der als Übungsobjekt diente.


 

Homepage "Kitzrettung" am Start

Für alle Menschen, denen das Thema Kitzrettung am Herzen liegt, gibt es eine gute Nachricht: Die vorläufige Homepage zum Thema ist fertig. Sie heißt  "Kitzrettung-Hilfe", der URL ist wie folgt: https://kitzrettung-hilfe.de/

Bitte bedenken Sie, dass das bislang nur die "Baustellen"-Seite ist. Es gibt weder Inhalte - um die werben wir ja auf diesem Weg - noch andere Informationen außer " um was geht es, was ist hier im Entstehen und wohin kann man sich wenden?".

Mehr soll diese Seite erst einmal noch gar nicht können, aber es soll natürlich bei dieser Seite nicht bleiben – jetzt, liebe Jägerinnen und Jäger, liebe Landwirt(inn)en, liebe Tier- und Naturschützer/innen, sind Sie gefragt. Bitte teilen Sie uns mit, wie Sie helfen können.

Auch kleine Dinge, Gesten, Tipps, Infos können helfen. Ganz besonders wichtig ist die Bildung von „Rettungsteams“. Bitte tragen Sie sich auch dann ein, wenn Ihr Team schon steht!  Solche Trupps machen Schule, animieren andere dazu, sich ebenfalls einzubringen. Selbstverständlich darf auch jede/r krank werden oder verhindert sein – das soll niemanden daran hindern, grundsätzlich zum Retten, Informieren oder Helfen zur Verfügung zu stehen.

Diese Seite nun zu einer Internetseite zu machen, die ihren Zweck erfüllt, wird unsere gemeinsame Aufgabe des kommenden Jahres werden, um die herum wir ja Aktionen wir Schulunterricht zum Thema, Plakataktionen, Flyergestaltung etc. gerade aufbauen.

Auch die Gestaltung der Internetseite wird dann, wenn wir Inhalte haben, angepasst. Falls weitere Rückfragen kommen, kann diese Zusatzinformation gerne weitergeleitet werden.

Viele Grüße
Barbara Bausch, Katharina Jacob, Hans-Ullrich Weidner und Steffen Schäfer


 

Tolle Jagdreisen nach Ungarn

Sie haben Interesse an der Hirschjagd in Ungarn? Dann hat unser Vereinsmitglied Gerhard Erb, gleichzeitig Unterstützer unseres Vereins und Inhaber der Agentur Jagd-Passion, tolle Angebote für Sie.

Weitab vom jagdlichen „Massentourismus“ manch eines großen Jagdreiseveranstalters bietet Gerhard Erb individuelle und unvergessliche Jagderlebnisse.

Nähere Informationen zur Hirschjagd in Ungarn und zur Kooperation mit der Jagdagentur Jagd-Passion finden Sie  h i e r

 

 

 


 

 

Weitere Berichte im Archiv

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