Aktion Kitzrettung als herausragendes Projekt ausgezeichnet

Beim Bundesjägertag  2019 in Berlin hat der Präsident des Deutschen Jagdverbandes,  Hartwig Fischer den Sonderpreis Kommunikation an Ullrich Weidner für die Jägervereinigung Lauterbach  verliehen. Damit wird die Vogelsberger Jägerschaft für die bundesweit kreativste und erfolgreichste Öffentlichkeitsarbeit von Jägerinnen und Jägern ausgezeichnet. „Wir sind begeistert“, so Fischer, „mit welchem   Engagement Sie sich in der Fläche für Wild, Jagd und Natur einsetzen.“ 

Großen Anteil am Gemeinschaftsprojekt  „Kitzrettung“ hat auch Barbara Bausch vom  Verein  Tier und Naturschutz Unterer Vogelsberg.Die Jägervereinigung Lauterbach hat Jäger, Landwirte, Tier- und Naturschutzvereine, Bürgermeister und Biologen dafür an einen Tisch geholt. Mittlerweile umfasst die Datenbank mehr als 200 ehrenamtliche Helfer. Gerade Schulen und Kinder beteiligen sich rege an der Initiative. Erst kürzlich spendeten beispielweise die  Kinder und  Eltern im Bereich der Grundschule Romrod 1650.- Euro. 

Der 2. Vorsitzende des Jagdvereins Alsfeld, Arno Eifert freut sich, „wir werden nächstes Jahr mit der  Jägervereinigung Lauterbach fusionieren und sind stolz darauf, dass mit Ullrich Weidner der Gründungsvater des zukünftigen Jagdverein Vogelsberg für die von uns tatkräftig mitgetragene Kitzrettungsaktion ausgezeichnet wurde.“

Die Aktion „Kitzrettung“  ist auf die Unterstützung von  vielen helfenden Händen angewiesen. Sie appelliert: Helft uns! Jedes Jahr werden mehr als 100.000 Rehkitze beim Mähen großer Wiesen verletzt oder getötet. Und wenn ihr zufällig mal ein Kitz in einer Wiese findet: Fasst es auf keinen Fall an! Die Rehmutter riecht das und würde es verstoßen. Es müsste dann verhungern!

Achtung: Geht niemals alleine! Lasst Euch von uns zeigen, wie es geht. Meldet Euch bei uns im Internet unter www.kitzrettung-hilfe.de Wir freuen uns auf Euch!

Fragt bei den Landwirten nach, wann die Wiesen gemäht werden und welcher Jäger für die Tiere in der Wiese zuständig ist. Dann könnt Ihr uns Jägern helfen, Flatterbänder und Rascheltüten aufzustellen. Wo es geht, kommen auch Drohnen zum Einsatz. Ihr könnt den hilflosen Tieren helfen, gemeinsam mit uns.

Text und Foto: Arno Eifert


 

Liebes Umweltministerium Hessen (Bündnis 90/Die Grünen) -

was Du in den letzten Wochen abgeliefert hast zur Bekämpfung der hessischen Rehe und Hirsche ist wirklich beeindruckend. Und an Konsequenz kaum zu überbieten, Hut ab.

Du hast 200 Millionen Euro in die Hand genommen um den hessischen Wald nach Dürrejahren, Sturm und Borkenkäfer wieder aufzubauen, vor allem umzubauen - in einen klimastabilen, artenreichen Mischwald.

Du hast einen 12-Punkte Plan aufgestellt, in dem Du uns daran erinnerst, dass Reh und Hirsch möglichst weg müssen. Wenn man so viel Geld unter die Leute bringt, dann möchte man auch die Risiken ausschalten. Und damit das leichter geht, hast Du uns nun die Schonzeit auf Reh und Hirsch verkürzt, damit wir Jäger nun 10 Monate im Jahr Zeit haben, die Risiken für Dich auszuschalten.

Bevor Du nun den 1. April als neuen Jagdbeginn ausgerufen hast, hast Du natürlich mit allen Verbänden zu dem Thema gesprochen. Der Hüter des Waldes und der Ökologische Jagdverband fanden die Idee super, und - wen wundert’s, der Landesjagdverband Hessen e.V. hatte so seine Schwierigkeiten damit - aber hey, alles richtig gemacht, die große Mehrheit der Verbände war dafür. Nun ist halt mal Schluss mit der Jagdromantik, die Zeiten haben sich schließlich geändert, die Jagd muss effektiv sein und möglichst hohe Abschusszahlen des unliebsamen Schalenwildes bringen.

Ich muss gestehen, als Jägervereinigung mit 500 waidgerechten Jägern (ja ich weiß, Du magst dieses Wort überhaupt nicht) fällt mir diese Umstellung nicht leicht. Dabei müsste ich mich längst daran gewöhnt haben - du hast uns ja seit Jahren darauf vorbereitet.

Du hast uns die Jagd auf Rehböcke im Winter erlaubt, damit wir beim Schießen auf Drückjagden nicht mehr so genau schauen müssen auf was wir da schießen. Und dann Deine Hessische Schalenwildrichtlinie vor einem Jahr - ganz großes Kino - spätestens dann hätten wir verstehen müssen, dass jetzt Schluss mit Lustig ist.

Du hast uns mit der Richtlinie im Grunde zu verstehen gegeben, dass wir nicht mehr - so wie wir das gewohnt waren – behutsam nach Alter und Geschlecht bei Reh und Hirsch schauen sollen bevor wir abdrücken - Deine Priorität ist einzig, dass es knallt. Und irgendwie schaffst Du es scheinbar auch immer wieder, dass die CDU Hessen Deine Gesetze mitmacht, ich muss mal schauen ob die überhaupt noch in der Regierung sind. Waren immer recht vernünftige Leute, aber seit einiger Zeit hört man zum Wald/Wild Thema nur noch von Dir.

Und letzte Woche hast Du uns schon wieder geholfen. Schnell noch eine Änderung des Hessischen Jagdgesetzes durch den Hessischer Landtag, damit wir auch in dunkelster Nacht mit bislang verbotener Nachtzieltechnik auf dem Gewehr den Feldzug gegen das Wild führen können. Ist natürlich nur für Wildschweine erlaubt, schon klar - wegen der Afrikanischen Schweinepest, ganz wichtiges Thema. Aber wenn sich nachts Reh oder Hirsch ins Nachtzielfernrohr verirren, wer weiß ob sich nicht doch jemand hinreißen lässt, den hessischen Klimawald zu retten?

Wir Jäger sind voll bei Dir, die Wiederaufforstung hat wirklich große Priorität. Deswegen bauen wir gerade Hochsitze an den Käferlöchern und Windwurfflächen, wir sind leider etwas spät dran, weil wir wie jedes Jahr dachten, die Jagdzeit würde am 1. Mai beginnen. Dass Du jetzt so ein Tempo vorlegst, hat uns echt überrascht. Aber wir bekommen das hin, schließlich sind wir uns unserer Verantwortung bewusst, und so verlagern wir unseren Rehwildabschuss im Wald an die besonders sensiblen Verjüngungsflächen, so wie wir das übrigens bereits seit eh und je tun.

Alles gut soweit, Du kannst auf uns zählen, auch hier im Odenwald werden wir im neuen Jagdjahr wieder unsere 3.000 Stück Rehwild auf 60.000 Hektar erlegen. Ja ich weiß, das sind nur läppische fünf tote Rehe auf einen Quadratkilometer, das ist Dir viel zu wenig - Du würdest gerne mindestens doppelt so viele davon loswerden. Und auf Deinen eigenen Staatsforstflächen zeigst Du uns ja wie wunderbar das funktioniert.

Das nervige ist, etwa 60% des Waldes gehören Dir gar nicht selbst, und die Flächen die Du tatsächlich selbst bejagst, machen in Hessen gerade mal 14% der gesamten Jagdfläche aus. Das heißt, die ganzen guten Ideen die Du dir ausdenkst, um Rehe und Hirsche zu beseitigen, kannst Du nur auf einem Teil der Waldfläche überhaupt umsetzen.

Für den Rest brauchst Du die anderen Grundeigentümer, also Körperschaften, Privatwaldbesitzer, Jagdgenossenschaften. Das sind übrigens die Leute, die uns Jägern ihre Jagdreviere verpachten, und mit denen wir seit Jahrzehnten Abschusspläne für Reh - und Rotwild aufstellen, übrigens in bestem Einvernehmen. Klar, die Verpächter sind ein buntes Völkchen - da gibt es welche die so ticken wie Du, die gerne das Wild loswerden wollen, aber da gibt es auch viele, die uns gerne Reviere verpachten, in denen Wald mit Wild gut funktioniert. Macht halt jeder so wie er denkt, und weil uns der Grundbesitz und das Eigentumsrecht doch recht viel bedeutet, ist das für die meisten von uns auch in Ordnung.

Dass Du mit dem Eigentumsrecht so Deine Probleme hast wissen wir, die FDP-Fraktion Hessen hatte es es Dir ja neulich erst versucht zu erklären, als Deine Jagdverordnung in Teilen als verfassungswidrig erklärt wurde.

Es mag Dich überraschen, liebes Umweltministerium Hessen, weil wir uns unserer Verantwortung bewusst sind, denken wir Jäger angesichts der Schäden im Wald auch viel über die richtige Abschusshöhe nach, und vermutlich muss es im Moment etwas mehr sein, vor allem dort wo die Aufforstungen oberste Priorität haben. Das Gute ist, wir müssen uns in unseren Hegegemeinschaften (ja ich weiß, hältst Du wenig davon) und mit unseren Verpächtern darüber gar nicht mehr unterhalten - weil auch hier hast Du uns in Deiner fürsorglichen Art ja die Arbeit abgenommen.

Du hast uns letztes Jahr mit der Hessischen Schalenwildrichtlinie ja genau gesagt wie das geht. Verbiss über 20%, Abschuss um 30% erhöhen. Ganz einfach. Kapiert jeder. Ein herzliches Dankeschön also für all die Hilfestellung, die Du uns gibst. Wir haben zwar nicht darum gebeten, aber wir fühlen uns umsorgt.

Was Dich vielleicht überraschen wird, all die Dinge die Du Dir ausdenkst, werden ein Ergebnis bringen, welches Dir gar nicht gefallen wird. Das kann man messen - Erfolgskontrolle ist schließlich wichtig, nicht dass man hinterher vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sieht.

Du wirst zwei Ergebnisse messen können. Die erste Zahl ist die Strecke, also wie viel Rehe und Hirsche geschossen werden. Und die Antwort wird Dir nicht gefallen, weil wegen vier Wochen mehr Jagdzeit ändert sich an der Zahl überhaupt nichts, sorry. Ob wir nun Anfang April oder Anfang Mai rausgehen und eine Hand voll Böcke, Schmalrehe, Schmalspiesser und Schmaltiere schießen, ist völlig unbedeutend für die Gesamtstrecke. Wir können übrigens jedes Reh nur einmal totschießen. Es steht nicht wieder auf und lässt sich im Mai noch einmal schießen. Insofern wird Deine Streckenstatistik sich kaum bewegen.

Übrigens, April-Jagdzeit dieses Jahr gaaanz schlechtes Timing mit Corona, die Leute hamstern Toilettenpapier, aber nur in den seltensten Fällen frische Rehkeulen! Und die Gasthäuser haben zu, kein Mensch braucht diesen April Wild im Kühlhaus.

Aber dann hast Du ja noch ein zweites Ergebnis welches Du so gerne misst, die Verbiss- bzw. Schälschäden. Damit man auch genau weiß wie schädlich das Wild für den Wald ist. Und die Zahl wird sich wahrscheinlich schon bewegen, aber halt nicht in die Richtung die Du Dir wünschst.

Was glaubst Du, was das Reh- und Rotwild macht, wenn wir mit unseren dunkelgrünen Geländewägen nun vier Wochen früher durch die Reviere rumpeln, dem Wild nachstellen, auf Hochsitzen rumhocken und dadurch Unruhe ins Revier bringen? Ich sag’s Dir - es wird immer unsichtbarer, es wird immer mehr im dunklen Wald stehen, die Verjüngungen schädigen, die Bäume schälen, es wird spät am Abend erst bei schwindendem Licht auf die Äsungsflächen ziehen, und wir werden immer länger auf Hochsitzen rumhocken müssen um eines davon im Namen Deines Waldumbaus entfernen zu können.

Jagddruck nennt das der Fachmann. Egal, irgendwie bekommen wir das schon hin, und Nachtzielgeräte sind ja nun auch erlaubt, oder wie war das? Und mach Dir bitte keine Sorgen dass wir im April versehentlich eine trächtige Rehgeiß vor der Geburt ihrer Kitze erlegen. Das wäre zwar unheimlich effektiv für den Schutz des Waldes, aber diesen Unsinn, im Frühjahr intensiv auf weibliches Wild zu jagen, haben die Wenigsten von uns je mitgemacht, eben aus Vorsicht vor einer tragischen Verwechslung, die eben doch leicht passieren kann.

Übrigens, wir haben auch so unsere leichten Zweifel was Deinen Umbau des Waldes betrifft, artenreich, klimastabil, weniger Nadelholz, mehr Laubholz, weniger Reinbestände, mehr Durchmischung. Aber Du hast ja im Dezember alle Expertem zu dem Thema zusammengetrommelt. Ist ja auch schwierig zu wissen welches Klima wir in 50 Jahren haben werden und welche Baumarten dann sinnvoll sind.

Deine vielzitierten, mindestens fünf Baumarten auf einer Fläche, gibt’s die wirklich da draußen - oder ist das nur was für die Hessenschau, um Deinen Wählern zu zeigen, welch pittoreskes Idyll entstehen kann, wenn nur das Wild nicht wäre? Kleiner Hinweis, wenn man mit Deinen Angestellten im Wald spricht, dann sieht die Welt doch ein bisschen anders aus. Da ist weniger die Rede von klimastabilen Mischwäldern, da geht es eher um die Sicherung von Nadelholzbeständen, Douglasie rein da wo die Fichte nun fehlt. Bisschen Tanne und Eiche. Buche ist eh da. Und für diese Revolution sollen wir die Wildbestände zusammenschießen? Das musst Du uns schon ein bisschen besser erklären, damit wir da auch mitkommen.

Ist übrigens auch wenig bei Dir die Rede von lebensraumverbessernden Maßnahmen fürs Schalenwild, Äsungsflächen, Verbissgehölze. So wenig, dass sich sogar unser Landesjagdverband die Mühe gemacht hat, für Dich einmal aufzuschreiben wie so etwas geht. Aber klar, Du musst priorisieren, da ist kein Platz für Nebensächlichkeiten.

Biodiversität ist für Dich Feldhamster und Waschbär, aber bei Reh und Hirsch hört der Spaß für Dich auf.

Liebes Umweltministerium Hessen,

wir sollten dringend mehr miteinander reden. Müssen wir sogar, hat Dein Chef im Koalitionsvertrag so unterschrieben, die Zusammenarbeit mit der Jägerschaft soll intensiviert werden.

Aber weißt Du, wir lassen uns auch nicht veräppeln. Wir werden genau schauen was Deine Maßnahmen wirklich bringen, außer Unruhe fürs Wild in den Revieren und der Verteufelung des Schalenwildes als Klimakiller in der öffentlichen Wahrnehmung.

Aber wir sind auch keine Unmenschen - und geben Dir gerne gleich noch ein par Dinge mit an die Hand, von denen wir sicher sind, dass Sie längst in Deinen Amtsstuben, in den Schubladen Deiner fleißigsten Vordenker liegen: Wie wäre es mit einer völligen Abschaffung der Schonzeit auf männliches Schalenwild, oder der Abschaffung der lästigen Abschusspläne und nervigen Hegegemeinschaften im Hessischen Jagdgesetz?

Was hältst Du von einer Verringerung der gesetzlichen Mindestpachtdauer von 10 Jahren auf - sagen wir zwei Jahre - um nicht gefügige Revierpächter mit getreuen Schalenwildbekämpfern ersetzen zu können?

Oder wie wäre es mit der generellen Einführung der Nachtjagd auf Reh- und Rotwild? Abschussprämien vielleicht, oder der körperliche Nachweis beim Rehwild - wir könnten die abgeschnittenen Lauscher der jährlich 90.000 Rehe auf den hessischen Landratsämtern vorbeibringen, als Beweis dafür dass diese tatsächlich nicht mehr an Deinen Tannen knabbern.

Und der Landesjagdverband Hessen, da muss doch auch noch was gehen, ist in Deinen Augen ja sowieso kein Naturschutzverband sondern nur ein unliebsamer Befehlsverweigerer.

Mit dem Ökologischen Jagdverband hast Du ja sowieso viel mehr Freunde - und die meisten davon arbeiten ja bei eh bei Dir im Haus, wie praktisch. Lass Dir noch gesagt sein, irgendwann wird auch Deine BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Hessen Wählerschaft - die ja zunächst einmal nur das Beste für Tier und Natur möchte - bemerken, welches tierwohlverachtende Regime Du in den letzten Jahren durch Deine Verordnungen und Gesetze in Hessen aufgebaut hast.

Und wenn auch der letzte Deiner Wähler bemerkt hat, dass das vielerorts zusammengesponnene "Feindbild Jäger" ja so gar nichts mehr taugt, dann können wir vielleicht einen Dialog darüber führen, wie wir die Wildbestände in Zukunft wieder sinnvoll hegen und bejagen können, ohne dass der hessisches Wald gleich daran zu Grunde geht.

Aber bis es soweit ist bleiben wir tapfer und werden versuchen, den Schaden den Du unserem Wild zufügen möchtest, überschaubar zu halten.

Vorösterliche Grüße

Dein Verein der Jäger im Odenwald e.V.


 

Jungwildrettung geht uns alle an!

Jungwildrettung geht uns alle an! Unter diesem Motto trafen sich kürzlich Björn Schöbel,stv. Generalsekretär des Hessischen Bauernverbandes e. V., Volker Lein, Vorsitzender des Kreisbauernverbandes Vogelsberg e.V., Stefanie Becker, Geschäftsführerin des Kreisbauernverbandes Vogelsberg e.V. sowie die Gründer des Projekts „Kitzrettung-Hilfe“ Hans-Ullrich Weidner, Jägervereinigung Lauterbach, und Barbara Bausch, Tier- und Naturschutz Unterer Vogelsberg e. V., zu einem Gespräch in Alsfeld.

Das Thema Rehkitzrettung bei der ersten Mahd in den Monaten Mai und Juni ist komplexer, als es auf den ersten Blick erscheint. Dort sind zunächst Tiere, deren Nachwuchs just in der Zeit gesetzt und in Wiesen versteckt wird, in der die ersten Mäharbeiten beginnen. Der Landwirt seinerseits steht in der Verantwortung, dafür Sorge zu tragen, dass bei den Mäharbeiten kein Tier verletzt oder getötet wird.

Um das zu bewerkstelligen, bedient er sich vieler Maßnahmen.Die nächstliegende ist die Vorankündigung der Mahd beim zuständigen Jagdausübungsberechtigten, der wiederum einen Großteil der bereitstehenden Maßnahmen im Vorfeld trifft. Ist das Zeitfenster für Vorkehrungen witterungsbedingt klein, kann es bei großen und zahlreichen Flächen zu Engpässen kommen. Hier leisten wiederum freiwillige Helfer einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung dieser Engpässe, indem sie zu treffende Maßnahmen unterstützen. Doch warum passieren dennoch Jahr für Jahr unzählige Unfälle, werden immer wieder Tiere unabsichtlich verletzt oder getötet?

Die Antwort darauf ist nicht einfach. Die Bauernverbände weisen jährlich auf ihren Versammlung, in Fachzeitschriften und in Rundschreiben flächendeckend auf die Gefahren und alle erdenklichen Maßnahmen hin. Ebenso fordern sie die Einzelfallprüfung, „welche und wie viele Maßnahmen zu ergreifen sind, um Wildtiere effektiv zu schützen.“ Und dennoch gibt es schwarze Schafe, die das schlicht nicht interessiert.

Genauso sieht es in der Jägerschaft aus. Auch dort wird in ähnlichem Turnus und mit gleicher Intensität darauf hingewiesen, zur Zeit der ersten Mahd erreichbar und einsatzbereit zu sein. Trotzdem hört man seitens einiger Landwirte immer wieder von erfolglosen Versuchen, den zuständigen Jagdpächter zu erreichen oder zu Hilfseinsätzen zu bewegen.

Auch Tierschützer stellen sich vermehrt auf, um bei der Jungwildrettung Unterstützung zu leisten. Doch selbst hier gibt es Gruppierungen, die sich zum Ziel gesetzt haben, sich eher im Hintergrund zu halten und zu lauern, ob und was passiert, um zeitnah Anzeigen zu erstatten. Diese schwarzen Schafe unter allen Beteiligten, ob freiwillig, ehrenamtlich oder nicht, gilt es wach zu rütteln.

Wo geklagt wird, ist das Kind bereits in den Brunnen gefallen. Die Energie, die für Rechtsprozesse notwendig ist, ist in den Einsatz zur Verhinderung jedweder Unfälle wesentlich besser investiert. Voraussetzung für sinnvolle Maßnahmen ist, dass Mähtermine möglichst früh genug angemeldet und Hilfe angefordert wird. Diese wiederum muss zuverlässig zur Verfügung stehen. Kurz: Die kompromisslose Zusammenarbeit Aller muss funktionieren. Und das kann sie nur, wenn keiner sich aus dem Komplex zurückzieht – aus welchen Gründen auch immer.

Unwissenheit ist heutzutage kein Argument mehr, eine „Egal“-Mentalität indiskutabel. Und auch freiwilligen Helfern legen wir dringend ans Herz, sich im Vorfeld bewusst zu machen, dass man sich auf sie verlassen können muss. Mit ihrer Zuverlässigkeit steht und fällt das Vertrauen in wirkungsvolle Zusammenarbeit.

Es gibt aber noch einen weiteren Akteur, der an der Front allerdings unsichtbar bleibt und dennoch nicht unwesentliche Verantwortung trägt: der Verbraucher, der gewaltige Steuerungshebel in der Hand hält. Wo Biogas und billiges Fleisch gefordert werden, muss vieles davon in kurzer Zeit produziert werden. Um das zu bewerkstelligen, braucht es enorme und reichhaltige Mengen an Silage und Futtermitteln. Diese sind nun einmal dort zu finden, wo zur Zeit der bestenVegetationsbedingungen auch Jungtiere zu finden sind. Auch er kann helfen – sowohl mit seinem Kaufverhalten, als auch vor Ort –, denn alles ist besser, als mit dem Finger auf andere, insbesondere die Landwirte, zu zeigen.


 

Weidner: „An den Versäumnissen der Forstwirtschaft ist nicht das Reh schuld!“

Wer Aufzuchten so gattert, muss sich über Verbissschäden durch Rehwild nicht wundern!

Stellungnahme gegen die drastische Erhöhung des Rehwildabschusses

Mit einer deutlichen Stellungnahme hat sich der Vorsitzende der Jägervereinigung Lauterbach, Hans-Ullrich Weidner, gegen die derzeit von einigen Kommunen und Forstbetrieben im Vogelsbergkreis geforderte Erhöhung des Rehwildabschusses gewandt. „Wer glaubt, die Ausrottung des Rehwilds sei das Allheilmittel zur gedeihlichen Entwicklung unseres Waldes, ist auf dem Holzweg. Und wenn kommunale Waldbesitzer der Auffassung sind, sie könnten dem Reh und der Jägerschaft ihre eigenen forstwirtschaftlichen Versäumnisse in die Schuhe schieben, dann ist das in hohem Maße verwerflich.“

Weidners Zorn richtet sich beispielsweise  gegen Forderungen der Gemeinde Freiensteinau, der Gemeinde Grebenhain oder des Forstamtes Schotten. Dessen neuer Leiter Axel Norgall hatte auf der Mitgliederversammlung der Forstbetriebsgemeinschaft Westlicher Vogelsberg eine Erhöhung der Abschussplanung um fast 40 Prozent in den Raum gestellt.

Übertroffen wird dies noch von Freiensteinaus Bürgermeister Sascha Spielberger. Der bittet die Jagdpächter in einem Schreiben gar auf eine Erhöhung des Rehwildabschusses um 50 Prozent hinzuwirken und nennt, ebenfalls wie Norgall, hohe Verbissschäden als Grund. Dabei könnte Herr Bgm Spielberger sich einen vorbildlichen Waldanbau in seiner Gemeinde OT Gunzenau ansehen. Hier hat der Jagdgenossenschaftsvorsitzende Gerhard Spielberger seine Neuanpflanzung vorbildlich eingezäunt und zusätzlich einen Blütenstreifen angebracht und diesen auch gepflegt. Weidner: „Ich will den Rehwildverbiss gar nicht in Abrede stellen. Man muss sich aber fragen dürfen, wie diese Schäden überhaupt zustande kommen.“

Die Gründe liegen für den erfahrenen Jäger und Naturschützer auf der Hand. Eher schlampig eingezäunte Neuanpflanzungen und den stetig wachsenden Freizeitdruck sieht der Vorsitzende eines der größten Vogelsberger Jagdvereine auszugweise als Ursachen. „Wer seinen Wald sorgsam bewirtschaftet, für den sollte der effektive Schutz seiner Aufforstungen selbstverständlich sein. Schließlich wird nicht im geschlossenen Treibhaus sondern in Gottes Natur aufgeforstet“, so Weidners deutliche Kritik.

Auch die zunehmende Auszeichnung von Waldwegen als Wanderwege „tragen zur Situation bei“. Wanderer, Jogger, Mountainbiker und im Winter sogar Skilangläufer mit GPS-Systemen störten die Ruhe des Wildes nachhaltig. Der Jagdfachmann: „Dass sich beispielsweise das Reh dann in geschützte Bereiche zurückzieht und dort Schäden anrichtet, ist doch nachvollziehbar.“ Im Umkehrschluss die Jägerschaft als Erfüllungsgehilfe für eine kommerziell ausgerichtete Waldwirtschaft zu machen, lehnt Weidner klar ab. Dass die Deutsche Wildtierstiftung kürzlich das Reh zum Tier des Jahres 2019 erklärt habe, spreche für schließlich für sich. Die Jägerschaft forderte Weidner auf, das Rehwild weiter mit Sachverstand und Umsicht zu bejagen. Dabei sollte freilich von der Möglichkeit, den festgesetzten Abschuss jährlich um 30 Prozent überziehen zu können, in vernünftigen Maßen Gebrauch gemacht werden.

Weidner weiter: „Ein hoher staatlicher Forstbediensteter hat einmal gesagt, das Reh müsse nach der Drei-R-Methode bejagt werden. Wer mit einer solchen Einstellung Gottes Schöpfung gegenübertritt, hat kein Gewissen. Und diejenigen Verantwortlichen aus den Kommunen, die heute der gnadenlosen Rehwildjagd das Wort reden müssen sich fragen lassen, was ihnen wichtiger ist: Eine in ihrer Gesamtheit intakte Natur in unserem schönen Vogelsberg oder ihre Wiederwahl.“


 

Jahreshauptversammlung der Jägervereinigung

Bei der Jahres­hauptversammlung der Jägervereini­gung Lauterbach wurde zugleich das 70-jährige Bestehen der Vereini­gung der Jäger im ehemaligen Kreis Lauterbach gefeiert. Der Vorstand mit dem Vorsitzenden Ulrich Weidner, Stellvertreter Horst Ludwig, Schatz­meisterin Iris Schött und Geschäfts­führerin Christina Pilz wurde einstim­mig bestätigt. Einstimmig wurde auch die Satzungsänderung angenommen. Grund der Änderung waren Passagen, die auf Intervention des Finanzamtes und des  Vereinsgerichts vorgenom­men werden mussten. Nun dürfte der Fusion  beider  Jägervereinigungen nichts mehr im Wege stehen, stellte Ulrich Weidner fest. Der Vorsitzende begrüßte neben den Mitgliedern auch einige Ehrengäste, darunter  Prof. Dr. Jürgen Ellenberger, den Präsidenten des Landesjagdverbandes Hessen (LJV), und Kreisjagdberater Erich Bloch.  m e h r


 

"Oberwaldjäger" 1. beim Schießen um Wanderpreis

Mit einer Rekordbeteiligung von acht Mannschaften aus verschiedenen Hegeringen und Hegegemeinschaften endete das Mannschaftsschießen um den Wanderpreis der Jägervereinigung Lauterbach. Der Schießwettbewerb, der gleichzeitig mit dem Erwerb der Schießnadel Büchse verbunden war, fand auf dem Schießstand des Sportschützenvereins Lauterbach, Kugelberg, statt. Sieger der Wettbewerbs wurden die "Oberwaldjäger". Der zweite Platz ging an die Mannschaft "Lauterbach I",  Dritter wurde die Mannschaft des Hegerings Wallenrod. Den Bericht zur Veranstaltung finden Sie  h i e r

 


 

Fast 300 Rehkitze gerettet

REGION/SCHLÜCHTERN (skr). Rund 100.000 Rehkitze fallen jedes Jahr zwischen Mai und Juni der Mahd zum Opfer. In den ersten sechs Lebenswochen fehlt den kleinen Tieren der Fluchtinstinkt. Droht  Gefahr, drücken sie sich in den Grasboden hinein und warten still und bewegungslos auf die Rückkehr ihrer Mutter. Zum Schutz vor hungrigen Räubern eine perfekte Strategie der Natur, zumal die Kitze noch keinen Eigengeruch entwickelt haben, doch vor den Messern der Mähmaschinen schützt auch die beste Tarnung nichts.

Des alljährlich wiederkehrenden Problems hat sich das Team vom Projekt Kitzrettung-Hilfe angenommen. Seit zwei Jahren helfen die Naturschützer beim Absuchen der Schläge kurz vor der Mahd: Organisierte Hilfstrupps stellen Flatterbänder auf, durchqueren die Wiesen mit Hunden und sorgen für Unruhe und „rehfeindlichen“ Geruch in der Wiese. Ihre Bilanz für 2018 kann sich sehen lassen: auf insgesamt 1.500 Hektar derart inspizierter Nutzfläche im Landkreis Vogelsberg und Fulda sind im genannten Zeitraum von Mai bis Juni 297 Rehkitze vor dem sicheren Tod durch Mähmaschinen gerettet worden, vor allem durch den Einsatz Drohnen-gesteuerter Wärmebildkameras.

Einen ausführlichen Bericht zum Theme finden Sie  h i e r!


 

Landrat und Jäger diskutieren Jagdpolitik

Die Schonzeit für Waschbären, die Aufnahme des Wolfes in das Jagdrecht und eine mögliche Abschaffung der Jagdsteuer waren Themen, die Vertreter von Jagdvereinen mit dem Landrat des Vogelsbergkreises, Manfred Görig, jetzt diskutiert haben. Dabei nahmen die Jäger erfreut zur Kenntnis, dass im Vogelsbergkreis die Trichinenuntersuchungen für Wildschweine bis 20 Kilogramm Gewicht kostenfrei sind

In Sachen Wolfsmanagement vertritt der Landrat eine deutliche Haltung. Auffällige Wölfe müssten seiner Auffassung nach auf Antrag von den Jägern vor Ort erlegt werden dürfen.

Weitere Details zu dem Treffen finden Sie  h i e r

 


 

Kleine Nachhilfstunde für die "Fans" des Wolfes

Zum Teil wenig nachvollziehbare "Blüten" treibt die Euphorie, mit der von bestimmten Seiten die Wiedereinbürgerung, zumindest aber die Tolerierung des Wolfs in unserer Kulturlandschaft begrüßt wird. Unabhängig von der Frage, ob mit der Zunahme der Wolfspopulationen die Existenz von Tierzüchtern gefährdet wird, wie elend gerissene Tiere verenden oder ob der Wolf auch Menschen gefährlich werden wird - und das wird er auf jeden Fall! - wird jeder dokumentierte Wolf bejubelt und glorifiziert.

Echte Tierschützer und vor allem Experten, aber auch Menschen, die über einen gesunden Menschen-Verstand verfügen, wagen kaum noch, gegen den Irrsinn dieser Jubelkampagne zu argumentieren. Der Wolf ist scheinbar "in".

Einfaches Rechenbeispiel

Weil manchesmal Euphorie und vielleicht auch Verblendung rationale Fähigkeiten einschränken, ist nebenstehend ein ganz einfaches Rechenbeispiel zur Zunahme und Regulierung der Wolfbestände abgebildet. Der Anspruch an die mathematischen Fähigkeiten ist ausgesprochen gering. Dass es von der genannten Klientel verstanden werden wird, bleibt dennoch zu bezweifeln.

Hoffen wir gemeinsam, dass es auch in Deutschland durch Wölfe nicht zu Opfern unter der Bevölkerung kommt. Von Wölfen gerissene Schafe, Kühe, Kälber oder Hunde scheinen für die oben genannte Klientel ja nur eine untergeordnete Rolle zu spielen.


 

 

Rettende Wärme

Die Flugdrohne mit Wärmebildkamera kann Kitze vor dem Tod retten. Foto: Stock
TIERSCHUTZ Unterwegs mit dem „Kitzrettungsteam“ / Drohne sucht per Wärmebildkamera

HERBSTEIN - (gst). Der Name „Kitzrettungsteam“, macht mehr als deutlich, welche Aufgabe sich die Mitglieder gegeben haben, nämlich die Bewahrung von Rehkitzen vor dem Mähtod. Hier haben sich Jäger, Landwirte und Tierschützer im und um den Vogelsbergkreis zusammengefunden. Hans-Ullrich Weidner, Vorsitzender der Jägervereinigung Lauterbach und die Natur- und Tierschützerinnen Katharina Jacob aus Lauterbach sowie Barbara Bausch aus Birstein waren die Ideengeber.

Sind sind froh, dass sich noch Mitstreiter gefunden haben, um die kleinen Rehkitze vor dem sicheren Tod zu bewahren. Neue technische Möglichkeiten erleichtern die Suche nach den von den Muttertieren oftmals im hohen Gras abgelegten Rehkitzen. Hier kommen verstärkt Flugdrohnen mit einer Wärmebildkamera zum Einsatz.Hans-Ullrich Weidner sieht die neuen Möglichkeiten äußerst positiv, denn in der Vergangenheit gab es nur die Möglichkeit vor der Mahd, die Wiese nach Kitzen abzusuchen. „Du läufst durch die Wiese und merkst nicht, dass in einer Entfernung von eineinhalb Metern im Gras verborgen ein Rehkitz liegt.“

Wie solch ein Drohneneinsatz funktionieren kann, zeigte jetzt das Gelnhäuser Modellbauer-Ehepaar Anita und Jörg Fuchs. Sie haben schon Erfahrungen in ihrer Heimat gemacht und bei rund 200 Flügen mehr als 140 Kitze entdeckt und sie vor dem sicheren Tod bewahrt. Bei einer Vorführung in der Nähe von Rixfeld konnten rund 50 interessierte Personen erleben, wie die Kitzrettung mit moderner Technik funktioniert.

Mittels Fernsteuerung lässt Jörg Fuchs seine Drohne mit angebauter Wärmebildkamera aufsteigen. Seine Ehefrau verfolgt mittels spezieller Brille, die an die Steuerung angeschlossen ist, den Flug. Damit kann sich Jörg Fuchs voll auf die Steuerung des Fluggerätes konzentrieren und dem Team entgeht nicht die kleinste Wärmequelle.

„Wir finden alle Tiere ab einer Größe von einem Hasen“, so Jörg Fuchs. Einer der Beobachter interessiert sich für den Bereich, den die Kamera abdeckt und erfährt, dass die Fläche bei 20 mal 40 Metern liegt. „Um eine Fläche von zwei Hektar abzusuchen benötigen wir zwischen 20 und 30 Minuten“, so eine weitere Aussage vom Ehepaar Fuchs.

Hans-Ullrich Weidner erläutert, was mit einem „Findling“ passiert. Dieser wird dann kurz vor der Mahd in einen mit Gras ausgekleideten Karton gelegt. Wichtig ist dabei, dass Handschuhe getragen werden, um nicht den Menschengeruch auf das Kitz zu übertragen. Ansonsten lehnt die Mutter ihr Kind vielleicht ab. Danach wird es wieder auf der nunmehr gemähten Wiesenfläche ausgelegt und mit lauten Fiepen macht es dann die Mutter auf sich aufmerksam.

Ganz billig ist die Sache nicht. Rund 3800 Euro kostet das komplette Equipment. Damit ist es aber nicht getan, denn auch die Technik gilt es zu beherrschen und so ist dann noch eine entsprechende Ausbildung notwendig. "Auch hier sind wir behilflich", so Jörg Fuchs, denn er sieht keinen Sinn darin, erst eine weitere Anfahrtstrecke hinter sich bringen zu müssen. Denn die Suche sollte ja kurzfristig vor dem Mähen erfolgen, damit auch der gewünschte Erfolg eintritt.

Die Veranstaltung zeigte, dass das Interesse der Jägerschaft groß ist und sowohl von Jägern und Landwirten der Wunsch besteht, den Mähtod zukünftig zu verhindern. Übrigens – ein Rehkitz wurde nicht gefunden. Aber der Hund eines anwesenden Jägers, der als Übungsobjekt diente.


 

Homepage "Kitzrettung" am Start

Für alle Menschen, denen das Thema Kitzrettung am Herzen liegt, gibt es eine gute Nachricht: Die vorläufige Homepage zum Thema ist fertig. Sie heißt  "Kitzrettung-Hilfe", der URL ist wie folgt: https://kitzrettung-hilfe.de/

Bitte bedenken Sie, dass das bislang nur die "Baustellen"-Seite ist. Es gibt weder Inhalte - um die werben wir ja auf diesem Weg - noch andere Informationen außer " um was geht es, was ist hier im Entstehen und wohin kann man sich wenden?".

Mehr soll diese Seite erst einmal noch gar nicht können, aber es soll natürlich bei dieser Seite nicht bleiben – jetzt, liebe Jägerinnen und Jäger, liebe Landwirt(inn)en, liebe Tier- und Naturschützer/innen, sind Sie gefragt. Bitte teilen Sie uns mit, wie Sie helfen können.

Auch kleine Dinge, Gesten, Tipps, Infos können helfen. Ganz besonders wichtig ist die Bildung von „Rettungsteams“. Bitte tragen Sie sich auch dann ein, wenn Ihr Team schon steht!  Solche Trupps machen Schule, animieren andere dazu, sich ebenfalls einzubringen. Selbstverständlich darf auch jede/r krank werden oder verhindert sein – das soll niemanden daran hindern, grundsätzlich zum Retten, Informieren oder Helfen zur Verfügung zu stehen.

Diese Seite nun zu einer Internetseite zu machen, die ihren Zweck erfüllt, wird unsere gemeinsame Aufgabe des kommenden Jahres werden, um die herum wir ja Aktionen wir Schulunterricht zum Thema, Plakataktionen, Flyergestaltung etc. gerade aufbauen.

Auch die Gestaltung der Internetseite wird dann, wenn wir Inhalte haben, angepasst. Falls weitere Rückfragen kommen, kann diese Zusatzinformation gerne weitergeleitet werden.

Viele Grüße
Barbara Bausch, Katharina Jacob, Hans-Ullrich Weidner und Steffen Schäfer


 

Tolle Jagdreisen nach Ungarn

Sie haben Interesse an der Hirschjagd in Ungarn? Dann hat unser Vereinsmitglied Gerhard Erb, gleichzeitig Unterstützer unseres Vereins und Inhaber der Agentur Jagd-Passion, tolle Angebote für Sie.

Weitab vom jagdlichen „Massentourismus“ manch eines großen Jagdreiseveranstalters bietet Gerhard Erb individuelle und unvergessliche Jagderlebnisse.

Nähere Informationen zur Hirschjagd in Ungarn und zur Kooperation mit der Jagdagentur Jagd-Passion finden Sie  h i e r

 

 

 


 

 

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