Hegegemeinschaft Lauterbach

 

1. Vorsitzender und Rehwildsachkundiger:

Oliver Mitze 
36341 Lauterbach

 

 

Die Hegegemeinschaft ist ein Zusammenschluss von 29 Gemeinschafts- und Eigenjagdbezirken sowie 17 Jagdgenossenschaften.

Auf einer Fläche von rund 20.000 Hektar wird eine revierübergreifende, nachhaltige und waidgerechte Hege und Bejagung des Wildes umgesetzt – stets unter Berücksichtigung ökologischer sowie land- und forstwirtschaftlicher Belange.

Das Gebiet der Hegegemeinschaft erstreckt sich über den Raum Lauterbach und angrenzende Gemarkungen. Durch die enge Zusammenarbeit der beteiligten Reviere wird eine abgestimmte Hege über Reviergrenzen hinweg ermöglicht.

Zum Bereich der Hegegemeinschaft Lauterbach gehören folgende Jagdbezirke (GJB = gemeinschaftlicher Jagdbezirk, EJB = Eigenjagdbezirk):

Name der Jagdbezirke:  
GJB AllmenrodGJB Altenschlirf I NordGJB Altenschlirf II Süd
GJB Jagdbogen Angersbach (Süd)   GJB Angersbach (Nord)GJB Dirlammen
GJB FrischbornGJB Heblos - RimlosGJB Herbstein II
GJB LandenhausenGJB LauterbachGJB Maar
GJB ReutersGJB RixfeldGJB Schlechtenwegen
GJB Stockhausen "Nordost"GJB Stockhausen "Südwest"GJB Wallenrod
GJB WallenrodEJB Steiger/SteinfurtEJB Hehrhain
EJB RudlosEJB Forstamt Eisenbach-Ludwigseck
der Waldgesellschaft Riedesel
EJB Forstamt Lauterbach
der Waldgesellschaft Riedesel

Wofür die Hegegemeinschaft Lauterbach steht

Öffentlicher Auftrag und Gemeinschaft

Die Hegegemeinschaft Lauterbach steht für verantwortungsvolle Hege, gelebte jagdliche Tradition und starken Zusammenhalt – im Einklang mit Natur, Wild und Kulturlandschaft.

Wildarten & Hege-Schwerpunkte

Ein besonderes Merkmal der Hegegemeinschaft Lauterbach ist ihr Niederwildvorkommen.

Im Fokus der Hegearbeit stehen insbesondere:

  • Rehwild
  • Raubwild (v. a. Fuchs)
  • Schwarzwild (regional vorkommend)

Ziel ist es, gesunde und stabile Wildbestände zu erhalten sowie Wildschäden in Land- und Forstwirtschaft zu begrenzen.

Jagdliche Aktivitäten & Traditionen

Trophäenschau

Ein Höhepunkt im jagdlichen Jahr ist die jährliche Trophäenschau. In waidmännischer Tradition werden die im vergangenen Jagdjahr erlegten Rehwildtrophäen aufgelegt und fachkundig beurteilt. Sie dient der Bewertung von Wildstärke, Alters- und Abschussstruktur sowie der nachhaltigen Entwicklung der Bestände. Besonders starke, reife und abnorme Stücke werden ausgezeichnet.

Fuchsjagdwoche

Jährlich findet eine revierübergreifende Fuchsjagdwoche statt. Ziel ist die gezielte Reduktion des Raubwildes zum Schutz des Niederwildes. Den würdigen Abschluss bildet das gemeinsame Streckelegen als Ausdruck von Waidgerechtigkeit, Tradition und Gemeinschaft.

 

Monitoring & Fortbildung

  • Regelmäßige Hasentaxationen zur Beobachtung und Dokumentation des Feldhasenbestandes
  • Jagdliche Seminare und Fortbildungsveranstaltungen für Mitglieder
  • Förderung des fachlichen Austausches und einer zeitgemäßen, verantwortungsvollen Hege