Hegegemeinschaft Freiensteinau
Vorsitzender und Vorstandssprecher
Lothar Jakob
Tel.: 0171/5453562
Mail: lotharjakob(a)gmx.net
Vorsitzender und Rehwildsachkundiger
Gerhard Weiß
Tel.: 0170/3554091
Mail: weiss.gerhard(a)gmx.net
Die Hegegemeinschaft Freiensteinau ist die südlichste Hegegemeinschaft im Vogelsbergkreis und umfasst die Reviere im Gebiet der **Gemeinde Freiensteinau („Blaues Eck“) **. Das Gemeindegebiet umfasst 65,98 km² in Höhenlagen von 340 bis 554 m und liegt am Südrand des Vogelsberges. Markante Bestandteile der abwechslungsreichen Landschaft sind die großen Teiche bei Nieder-Moos, Ober-Moos und Reichlos – hier spielen Naturschutz und Tourismus (insbesondere Nieder-Moos) eine bedeutende Rolle.
In den höheren Lagen ist im Winter durchaus mit viel Schnee und dadurch bedingten Notzeiten für das Wild zu rechnen.
Vorläufer war der Hegering (Rehwildring) Freiensteinau, in dem die Jäger rund um Freiensteinau als Untergruppe der Jägervereinigung Lauterbach organisiert waren. Mit dem neuen Hessischen Jagdgesetz wurden die Hegeringe im Jahr 1988 in Hegegemeinschaften umgewandelt (§ 9 HessJagdG). Die Rehwild-Hegegemeinschaft Freiensteinau wurde dadurch zu einer eigenständigen Organisation mit eigener Satzung und Verantwortungsbereich.
Die bejagbare Fläche beträgt insgesamt 6.036 ha und verteilt sich auf 4.540 ha Feld (75,2 %), 1.393 ha Wald (23,1 %), 89 ha Wasser (1,5 %) und 14 ha Ödland (0,2 %). Die durchschnittliche Reviergröße liegt bei 402 ha.
Zum Bereich der Hegegemeinschaft Freiensteinau gehören folgende Jagdbezirke
(GJB = gemeinschaftlicher Jagdbezirk, EJB = Eigenjagdbezirk):
| Name der Jagdbezirke: | ||
| GJB Fleschenbach | GJB Freiensteinau I | GJB Freiensteinau II |
| GJB Gunzenau | GJB Holzmühl | GJB Nieder-Moos |
| GJB Ober-Moos 1 | GJB Ober-Moos 2 | GJB Radmühl I |
| GJB Radmühl II | GJB Reichlos | GJB Weidenau |
| GJB Salz | GJB Reinhards | EJB Naxburg |
Wofür die Hegegemeinschaft Freiensteinau steht
Öffentlicher Auftrag und Gemeinschaft
Vornehmliche Aufgaben sind:
- Rehwildhege als zentrale Aufgabe
- Abschussplanung mit dem Ziel gesunde und stabile Wildbestände zu erhalten sowie Wildschäden in Land- und Forstwirtschaft zu begrenzen
- Interessenausgleich sowie Konfliktvermeidung bzw. -lösung zwischen den Interessen von Jagd, Land- und Forstwirtschaft
- Zusammenarbeit mit der Unteren Jagdbehörde
- Ziel ist es dafür zu sorgen, dass die Jagd über lokale Grenzen hinweg koordiniert und im Einklang mit den ökologischen und wirtschaftlichen Gegebenheiten des jeweiligen Lebensraums gestaltet wird
Die Hegegemeinschaft hat aktuell 66 Mitglieder (u. a. 22 Jagdausübungsberechtigte/ Revierpächter, 13 Jagdrechtsinhaber/ Jagdgenossenschaften sowie 31 außerordentliche und fördernde Mitglieder).
Wildarten & Hege-Schwerpunkte
Die Aktivitäten und Arbeit in der Hegegemeinschaft sind in erster Linie auf die Hauptwildart Rehwild ausgerichtet. In Anbetracht aktueller Waldschäden und entstandener Aufforstungsflächen liegt das Hauptaugenmerk auf der Vermeidung von Verbissschäden in Forstkulturen. Entsprechend wurden die Abschussvorgaben bereits vor Jahren deutlich erhöht. Ergänzend sollen Wildäcker und Wildwiesen das Wild von sensiblen Kulturen ablenken.
Neben dem Rehwild spielt auch das Schwarzwild eine wichtige Rolle (langjährig über 200 Stück/Jahr; zuletzt rückläufig, inzwischen wieder steigend). Steigende Tendenz haben zudem die Strecken von Fuchs und Waschbär. Durch starke Bejagung und intensive Hegebemühungen haben sich die Hasenbesätze stabilisiert und sind wieder angestiegen – bestätigt durch Hasenzählungen.
Zusammenarbeit & Aktivitäten
Um den vielfältigen Aufgaben gerecht zu werden, finden regelmäßige Treffen und Besprechungen statt – häufig verbunden mit Aktivitäten, die vom Vorstand organisiert werden, z. B. revierübergreifende Gemeinschaftsjagden, Übungsschießen, Hasenzählungen, Vorstandssitzungen und laufender Austausch bei unterschiedlichen Begegnungen.



