LAUTERBACH (alf). Seit vielen Jahrzehnten bilden die Jägervereinigung Lauterbach und der Jagdverein Alsfeld den Jägernachwuchs für den Vogelsbergkreis aus. Während die theoretische Ausbildung in Lauterbach vermittelt wurde, mussten die Jungjägeraspiranten zur Schießprüfung jeweils in den Kreis Gießen reisen. Markus Wand, seit 2014 Ausbildungsleiter der angehenden Jungjäger, hat nun erreicht, dass die Abschlussprüfung im Schießen künftig auf dem Schießstand des Sportschützenvereins stattfinden kann.
Nachdem die Prüfungskommission ,,Schießstand" die Anlage als tauglich befand, erteilte der RP Gießen die entsprechende Erlaubnis, die für die Jungjägerausbildung ein Meilenstein darstellt, so Markus Wand.
Der Jungjägerkurs läuft seit April 2014. In der zurückliegenden Prüfungskampagne standen die praktische, schriftliche und mündliche Prüfung an, und als letzte Prüfung mussten die acht Jungjägeraspiranten, darunter eine junge Frau, dieser Tage die letzte und entscheidende Schießprüfung auf dem Schießstand am Kugelberg absolvieren.
Die Prüflinge mussten mit der Doppelflinte fünf von acht Kipphasen treffen. Mit der Büchse musste dann auf 100 Meter auf den sitzenden Keiler und stehenden Rehbock geschossen werden. Die entsprechenden Waffen stellte die Jägervereinigung Lauterbach zur Verfuügung. Mitglieder der Pruüfungskommission überwachten das Schießen.
Bei der Prüfung waren auch der Vorsitzende der Jägervereinigung Lauterbach, Ulrich Weidner, das Mitglied des Landesjagdverbandes, Peter Werner, und einige Ausbilder anwesend, die den angehenden Jungjägern gratulierten. Bei dieser Gelegenheit kündigte Markus Wand einen neuen Jungjägerkurs an, der voraussichtlich im Juli beginnt.
Entsprechende Auskünfte erteilt Markus Wand unter Telefon 06647/919697.


