Sehr geehrte Damen und Herren,
im Vogelsbergkreis ist es 2014 nicht gelungen, die geforderten 60 Blutproben vom Wildschwein zur Untersuchung auf Schweinepest zu liefern. Damit das Soll 2015 zukünftig erfüllt werden kann, benötigen wir dringend Ihre vermehrte Mitarbeit.
Alle Jäger, die im Amt Wildursprungsmarken für die Trichinenuntersuchung abholen, werden über die Notwendigkeit der Beprobung informiert und mit Probenröhrchen ausgestattet. Leider ist der Rücklauf nicht ausreichend. Deshalb müssen wir dringend auch das Potential der Gemeinschaftsjagden für die Probenahme nutzen.
Falls Ihnen der Aufwand zu hoch ist, kann in Ausnahmefällen auch ein Mitarbeiter des Veterinäramtes nach vorheriger Anmeldung der Jagd in Rufbereitschaft sein, um Blutproben von den erlegten Schweinen beim Ausweiden zu entnehmen. Ich bitte Sie um aktive Unterstützung, da ohne Hilfe der Jägerschaft dieses Soll nicht erfüllt werden kann.
Die Blutproben werden zusätzlich zur Schweinepest auch auf die Aujeszky‘sche Krankheit untersucht, die sich zunehmend auch im Vogelsbergkreis ausbreitet und vor allem für die Hunde eine Gefahr in Form einer tödlich verlaufenden Erkrankung darstellt. Durch die regelmäßige Untersuchung in möglichst vielen Revieren kann die Gefahr besser beurteilt werden.
Probenröhrchen können über unser Veterinäramt angefordert werden. Proben können auch zusammen mit den Trichinenproben abgegeben werden. Die erforderliche Dokumentation wird durch uns erledigt.
Falls Sie Hinweise für uns zur Verbesserung des Probenaufkommens haben, sind wir für einen Rückruf dankbar.
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag gez. Dr. Riß


