1. Vorsitzender und Muffelwildsachkundiger:

Jürgen Dittner
Forsthaus Wehnerts 1
36110 Schlitz-Queck
Tel.: 06642/73 86

Zum Bereich der Muffelwildhegegemeinschaft „Eisenberg/Schlitz“ gehören folgende Jagdbezirke (GJB = gemeinschaftlicher Jagdbezirk, EJB = Eigenjagdbezirk):

Name der Jagdbezirke:
EJB BerngerodeEJB EisenbergEJB Herrenberg
EJB MühlbergEJB RimpersEJB Wehnerts
EJB Verwaltungsjagd Hess.
Forstamt Burghaun (Rev. Willofs)
EJB Verwaltungsjagd Hess.
Forstamt Romrod

Nachruf (von Arno Eifert)

JV Alsfeld / HG Grebenau / Muffelwildhegegemeinschaft „Eisenberg/Schlitz“

Hermann Heiß verstorben am 02.01.2013

Mit tiefer Betroffenheit mussten der Jagdverein Alsfeld, der Hegering Gründchen sowie die Muffelwildhegegemeinschaft Eisenberg/Schlitz am 19. Januar Abschied von ihrem ehemaligen Vorstandsmitglied und Hegegemeinschaftsvorsitzenden Hermann Heiß nehmen. Plötzlich und unerwartet ist der passionierte Waid -und Forstmann Hermann Heiß am 02. Januar im Alter von 76 Jahren von uns gegangen. Der 2. Vorsitzende des JV Alsfeld und Vorsitzende des HG Gründchen, Arno Eifert würdigte die großen Verdienste des Altvorderen um Wald, Wild, Hund und Jagd in einem Nachruf bei der Trauerfeier in der Kirche zu Schwarz. Geboren und aufgewachsen in Hirschhorn am Neckar, verbrachte Heiß eine unbeschwerte Jugend auf dem „Schlossberg“, dem Revier seines Vaters.

Der Tradition einer alten Förster- und Jägerfamilie folgend, trat er 1953 in die Forstlaufbahn ein. In Darmstadt auf dem Schießstand im Revier Tanne lernte er seine ebenfalls aus einer Forstfamilie stammende, jagdbegeisterte Frau Irmhild kennen. Aus der glücklichen Ehe gingen drei Söhne hervor. 1963 wurde Heiß an das Hessische Forstamt Grebenau versetzt, wo er als Leiter der Revierförstereien Grebenau und Schwarz sowie als stellvertretender Forstamtsleiter bis zum Jahre 2000 tätig war. Hier im nördlichen Vogelsberg, dem sogenannten Gründchen, vollbrachte er sein Lebenswerk. Heiß war mit Leib und Seele Förster und Jäger. Er war lange Jahre Hegeringleiter und Ausbilder für den gehobenen Forstdienst. Er gründete vor knapp 50 Jahren die Jagdhornbläsergruppe „ Gründchenjäger“. Bis zu seinem Ableben war er aktiver Bläser. Heiß führte im Grebenauer Forst noch bis 1974 an Auerwild interessierte Gäste an die Balzplätze der in Hessen nunmehr leider ausgestorbenen Hochwildart. In der Ausgabe 11/2012 des HJ verfasste er noch eine beachtenswerte Abhandlung über die Historie des Auerwildes in Grebenau. Im Jahre 1970 begründete er den heutigen Muffelwildbestand im Grebenauer- und Schlitzerland. Mit viel Herzblut nahm Hermann Heiß bis zuletzt das Amt des Vorsitzenden und Muffelwildsachkundigen wahr. Darüber hinaus war er langjähriger Schatzmeister des Alsfelder Jagdvereins. Wir verlieren nach einem erfüllten Jägerleben einen hervorragenden, brauchtumsgerechten und traditionsbewussten Jagdkameraden und ehemaligen Forstkollegen. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Foto / Leinberger

Berichte und Informationen aus der Hegegemeinschaft

Rauhfußhuehner in Grebenau und Schlitzer Bergland

von Hermann Heiß

Der Autor schildert die Bestandsbegründung und das Biotop der Rauhfußhuehner in Grebenau und dem Schlitzer Bergland. Er nennt historisches Hintergrundwissen und informiert über den Niedergang des Bestandes. Mehr Informationen erhalten Sie hier!  

Muffelwild/Foto Leinberger

 

Das Muffelwildgebiet "Eisenberg / Schlitz"

von Hermann Heiß

Hermann Heiß gibt in diesem Aufsatz einen kurzen Einblick über den eigentlichen Ursprung des Muffelwildes sowie die Versuche, tragfähige Populationen in Europa  ab dem 18. Jahrhundert zu begründen.

1960 wurde der erste Versuch unternommen, Muffelwild im zusammenhängenden Waldgebiet zwischen Schlitz und Grebenau einzubürgern. mehr ...